Der Kia Stonic gehört zu den Dauerbrennern im B-Segment. Seit seinem Debüt 2017 hat der kompakte Crossover rund 45.000 Käuferinnen und Käufer in Deutschland überzeugt. Nun rollt er mit einem umfangreichen Facelift in die nächste Runde und präsentiert sich fitter denn je für die Zukunft. Das beginnt schon beim Auftritt!
2026 Kia Stonic Design
Die Front zeigt sich mit neu gestalteten Linien, markantem Tagfahrlicht in „Star Map“-Grafik und einer noch klareren Interpretation der typischen „Tigernase“. Ein neuer Stoßfänger mit großem Lufteinlass unterstreicht den selbstbewussten Charakter, während am Heck neue Rückleuchten und eine überarbeitete Heckklappe die Formensprache fortführen. Auch der cW-Wert profitiert vom Feinschliff und sinkt von 0,32 auf 0,31.



Mit einer Länge von nun 4.165 Millimetern ist der Kia Stonic um 25 Millimeter gewachsen und wirkt insgesamt dynamischer. Neue 16- und 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie zwei neue Lackierungen: Adventurous Green und Yacht Blue! Diese beiden Farben sollen für frische Akzente sorgen. Die sportlichste Variante, der KIA Stonic GT-Line, setzt noch einen drauf und präsentiert sich mit robusten Stoßfängern im Unterfahrschutzdesign, integrierten LED-Scheinwerfern und exklusiven 17-Zoll-Felgen.
Hochmodernes Cockpit mit großem Bildschirm
Innen zieht der Kia Stonic mit einer komplett neu gestalteten Armaturentafel alle Blicke auf sich. Herzstück ist ein 30,2 Zentimeter großes Navigations- und Infotainmentsystem (12,3 Zoll), das je nach Ausstattung nahtlos mit dem digitalen Kombiinstrument zu einem Panoramadisplay verschmilzt. Eine neue „Multi Mode“-Bedieneinheit erlaubt schnellen Zugriff auf Klima- und Infotainmentfunktionen, ohne sich durch verschachtelte Menüs tippen zu müssen.
Die Kia Stonic GT-Line setzt mit einem Dreispeichen-Sportlenkrad, Aluminium-Pedalerie und sportlich gestalteten Sitzen besondere Akzente. Für mehr Komfort sorgen eine induktive Smartphone-Ladestation, Ambientebeleuchtung und ein optionaler selbstabblendender Innenspiegel.
Auch digital legt der Kia Stonic zu: Der neue „Digital Key 2.0“ verwandelt Smartphone oder Smartwatch in einen Fahrzeugschlüssel und lässt sich mit mehreren Personen teilen. Karten- und Software-Updates erfolgen künftig bequem „Over the Air“, also ohne Werkstattbesuch. Kia Connect bringt zudem Cloud-basierte Navigation, Fahrzeugdaten aufs Handy und Fernzugriff auf verschiedene Funktionen.
Zwei Motorvarianten mit spürbar mehr Dynamik
Technisch hat Kia ebenfalls Hand angelegt. Unter der Haube arbeitet weiterhin der bekannte 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner, der jedoch gründlich überarbeitet wurde. Käuferinnen und Käufer haben die Wahl zwischen zwei Leistungsstufen:
- 1.0 T-GDI 100 mit 74 kW (100 PS)
- 1.0 T-GDI 115 48V Mildhybrid mit 84,6 kW (115 PS)
Beide Versionen treiben die Vorderräder an und sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Ab der Ausstattung Vision steht zudem ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) zur Wahl.
Vor allem der Mildhybrid profitiert vom Update: Mit Handschaltung sprintet der Kia Stonic 1.0 T-GDI 115 in 10,7 Sekunden auf 100 km/h (bisher 11,3 s), mit DCT gelingt die Beschleunigung in 10,8 Sekunden (bisher 12,4 s). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt nun 182 km/h. Auch die Basisversion legt leicht zu und schafft den Sprint mit Schaltgetriebe in 11,0 Sekunden.
Praktisch: Die Anhängelast steigt auf bis zu 900 Kilogramm (gebremst), ein deutliches Plus gegenüber den bisherigen 710 Kilogramm. Außerdem ist der Antrieb bereits auf die kommende Abgasnorm Euro 7 vorbereitet.
Fortschrittliche Assistenzsysteme für mehr Sicherheit
Auch bei der Sicherheit hat Kia nachgelegt. Neu an Bord sind ein Autobahnassistent für entspanntes Fahren auf Schnellstraßen, ein Ausstiegswarner zur Vermeidung von Gefahrensituationen beim Öffnen der Türen sowie eine Multikollisionsbremse. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage erhielt eine Stop-and-go-Funktion, und der Frontkollisionswarner erkennt nun auch Gegenverkehr beim Abbiegen.
Serienmäßig bringt der Kia Stonic moderne Systeme wie einen Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, aktiven Spurhalteassistenten, Spurfolgeassistent, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent und Multikollisionsbremse mit. Die GT-Line bietet zusätzlich einen aktiven Totwinkelassistenten mit Lenk- und Bremseingriff sowie einen Querverkehrwarner hinten. In Verbindung mit DCT kommen Autobahnassistent und adaptive Geschwindigkeitsregelung hinzu.
Komfort schon ab der Basisversion
Schon die Einstiegsversion, der Kia Stonic Core, ist großzügig ausgestattet. Serienmäßig sind unter anderem LED-Tagfahrlicht, Dachreling, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Parksensoren vorne und hinten, Mittelarmlehne, Rückfahrkamera und Klimaanlage an Bord. Hinzu kommen ein Unterfahrschutzdesign, beheizbare Außenspiegel, ein USB-C-Anschluss hinten sowie zahlreiche praktische Ablagen und Gepäckraumfeatures.
Optional lassen sich Features wie LED-Scheinwerfer, Sitzheizung, beheizbares Lenkrad, Ambientebeleuchtung, elektronische Parkbremse oder ein Panorama-Glasschiebedach bestellen. Neu im Angebot ist zudem ein „Uplift Kit“ zur Höherlegung des Fahrwerks. Eine abnehmbare Anhängerkupplung folgt später.
Bringen wir es auf den Punkt?
Der neue Kia Stonic zeigt eindrucksvoll, wie man ein bewährtes Erfolgsmodell fit für die Zukunft macht. Mit frischer Optik, moderner Technik, deutlich gesteigerter Motorleistung und einem erweiterten Sicherheitspaket hat der kompakte Crossover nochmals spürbar zugelegt. Gleichzeitig bleibt er seinem Charakter treu: ein handlicher, sparsamer und bezahlbarer Begleiter mit überraschend viel Technik.
Ab 23.490 Euro startet der Kia Stonic ins Modelljahr 2026, inklusive sieben Jahren Herstellergarantie und Kartenupdate-Service. Damit bleibt er eine der spannendsten Optionen im B-Segment und beweist einmal mehr, dass groß nicht immer größer sein muss.






