Wenn die Formel E auf dem Tempelhofer Feld in Berlin gastiert, geht es bei Citroën nicht nur um Rennsport, Leistung und elektrische Technik. Im Mittelpunkt steht vor allem ein Programm, das den Motorsport für junge Frauen greifbarer machen soll: Girls on Track. Die Initiative der FIA gibt Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit, hinter die Kulissen einer der modernsten Rennserien der Welt zu blicken und Berührungsängste mit einer nach wie vor männerdominierten Branche abzubauen.
Text: Wolfgang Wieland
Citroën nutzt den Berlin E-Prix dabei gezielt als Bühne für dieses Anliegen. Während das Citroën Racing Formula E Team erstmals in Deutschland an den Start geht, wird parallel ein Rahmen geschaffen, der weit über das eigentliche Rennen hinausweist. Beim Girls-on-Track-Programm erhalten Teilnehmerinnen Einblicke in die Abläufe eines Formel-E-Wochenendes, sprechen mit Fachleuten aus Motorsport und Industrie und lernen verschiedene Berufsbilder kennen. Es geht um Technik, Strategie, Kommunikation und Teamarbeit, also um genau die Bereiche, in denen die nächste Generation künftig mitgestalten soll.
Besonders stark ist dabei die Symbolik des Ortes. Berlin, Tempelhof, Formel E: Das ist schon für sich genommen ein Schaufenster für den elektrischen Motorsport und bringt frischen Wind auf das 355 Hektar große Feld mitten in der deutschen Hauptstadt. Dass Citroën dieses Umfeld mit einem Nachwuchsprogramm verbindet, verleiht dem Auftritt zusätzliche Substanz. Die Marke zeigt damit, dass Motorsport nicht nur in schneller Rundenzeit und effizienter Technik gedacht werden kann, sondern auch in Chancen, Zugängen und Vorbildern.
Girls on Track Fotos








Fotos: Vivian J. Rheinheimer
Eine wichtige Rolle spielt dabei Heike Patault, Head of Marketing und Communications bei Citroën Racing. Die deutsche Automobil-Ingenieurin bringt ihre langjährige Motorsport-Erfahrung ein und steht den Teilnehmerinnen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ihre Botschaft ist klar: Mädchen und junge Frauen gehören in alle Bereiche des Motorsports, nicht nur ans Randgeschehen, sondern mitten hinein in Entwicklung, Strategie und Kommunikation. Gerade diese direkte Ansprache macht das Programm glaubwürdig und nahbar.
Citroën unterstützt das Format nicht zufällig, sondern mit erkennbarem Interesse an Wirkung. Die Formel E versteht sich längst als Labor für Innovation und nachhaltige Mobilität. Girls on Track ergänzt diesen Anspruch um eine gesellschaftliche Dimension. Wer junge Talente früh für Motorsport und Technik begeistert, investiert in die Zukunft der Branche. Genau darin liegt die eigentliche Stärke des Projekts: Es öffnet Türen, bevor sie sich überhaupt schließen können.
Formel E in Berlin – Videobericht
Für Citroën ist der Berliner Auftritt deshalb mehr als ein Rennevent. Er verbindet den Einstieg in die Formel E mit einer Botschaft, die über die Boxenmauer hinausreicht. Girls on Track steht dabei nicht als Randnotiz neben dem sportlichen Geschehen, sondern als eigentlicher Mehrwert des Wochenendes. Der Motorsport bekommt damit ein Gesicht, das jünger, offener und vielfältiger ist.
Am Ende zeigt sich: Die Zukunft des Rennsports entscheidet sich nicht nur auf der Strecke, sondern auch dort, wo junge Menschen erstmals erleben, dass sie dazugehören können. Genau hier setzt Girls on Track an, und genau deshalb passt das Programm so gut zu Citroën in Berlin.






