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CUPRA Raval – ist das noch ein Kleinwagen?

CUPRA Raval Sitzprobe

Der CUPRA Raval zeigt schon bei der ersten Begegnung ziemlich deutlich, wohin die Reise geht. Das ist kein klassischer Kleinwagen, der einfach nur günstig und praktisch sein will, sondern ein Fahrzeug, das bewusst mehr darstellen möchte. Schon von außen wirkt er deutlich erwachsener, als es die gut vier Meter Länge vermuten lassen, mit einer sportlichen Linienführung, auffälligen Lichtsignaturen und Details wie optionalem Matrix-LED-Licht, das man in dieser Klasse so eher selten findet.

Im Innenraum setzt sich dieser Eindruck fort. Die Sitzposition ist angenehm tief, fast schon sportlich, das Cockpit modern und stark digital geprägt. Man merkt sofort, dass CUPRA hier nicht einfach nur ein günstiges Einstiegsauto bauen wollte, sondern ein Fahrzeug, das sich auch emotional anfühlen soll. Gleichzeitig bleibt der Raval alltagstauglich. Das Platzangebot geht für diese Größe absolut in Ordnung, im Fond sitzt man überraschend ordentlich und der Kofferraum mit bis zu 430 Litern gehört zu den besseren Lösungen im Segment.

Natürlich gibt es auch Punkte, die zeigen, wo das Auto herkommt. Einen Frunk gibt es nicht, das Ladekabel wandert also klassisch in den Kofferraum. Und beim Materialmix merkt man an einigen Stellen, dass hier nicht alles Premium ist, auch wenn CUPRA sich sichtbar Mühe gibt, genau diesen Eindruck zu vermitteln.
Unterm Strich bleibt nach der ersten Sitzprobe ein spannendes Gesamtbild. Der Raval ist kein typischer Kleinwagen, sondern eher ein kleiner, sportlicher Allrounder mit Anspruch. Wer einfach nur günstig elektrisch fahren möchte, wird sich vermutlich woanders umsehen. Wer aber ein kompaktes Auto mit Charakter sucht, das mehr kann als nur Stadtverkehr, sollte sich den Raval definitiv genauer anschauen und wer mehr wissen will, der schaut sich nun entweder das Video, oder den Bericht auf einfach elektrisch an, denn da haben wir den CUPRA Raval ebenfalls vorgestellt.

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