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Mit dem neuen Fiat 500 Hybrid zurück zu den Wurzeln?

Fiat 500 Hybrid

Es gibt Autos, die sind einfach mehr als nur Fortbewegungsmittel. Der Fiat 500 gehört genau in diese Kategorie. Mit dem neuen Fiat 500 Hybrid erzählt FIAT diese Geschichte weiter und spannt den Bogen von der Historie in Mirafiori hin zu moderner Antriebstechnik für den Alltag. Optisch ganz klar ein 500, technisch ein Mild Hybrid für die Stadt und emotional ein klares Bekenntnis zur Heimat Turin.

Mirafiori: Wo alles begann

Gebaut wird der neue Fiat 500 Hybrid im Turiner Stadtteil Mirafiori, dort, wo 1957 der historische Cinquecento seinen Weg in die Welt angetreten hat. Das Werk gilt seit Jahrzehnten als Herzstück der Marke, und genau dorthin holt FIAT die Produktion jetzt zurück. Die Fertigung des neuen Modells ist bereits angelaufen, zunächst sollen bis Ende 2025 rund 5.000 Fahrzeuge gebaut werden. Perspektivisch ist eine Jahresproduktion von bis zu 100.000 Einheiten geplant. Damit unterstreicht FIAT nicht nur die industrielle Bedeutung von Mirafiori innerhalb des Konzerns, sondern festigt auch ganz bewusst die Verbindung zwischen Marke, Stadt und diesem ikonischen Modell.

Design mit E-Anleihen und Hybrid im Unterbau

Optisch orientiert sich der Hybrid klar am vollelektrischen 500. Proportionen, Details und die markante Lichtsignatur holen den Kleinwagen in die Gegenwart, ohne seine typische Silhouette zu verlieren. Unter dem Blech arbeitet allerdings keine große Hochvoltbatterie, sondern Mild Hybrid Technik.

Mild Hybrid bedeutet in diesem Fall die Kombination aus einem 1,0 Liter Benziner und einem Elektromotor. Gemeinsam bringen sie es auf 48 Kilowatt, also 65 PS Systemleistung. Geschaltet wird serienmäßig über ein Sechsganggetriebe, der Antrieb erfüllt die Abgasnorm Euro 6. Der Elektromotor unterstützt den Verbrenner vor allem beim Anfahren und beim Beschleunigen. Genau in diesen Phasen schluckt ein klassischer Benziner besonders viel Kraftstoff. Nimmt der Elektromotor einen Teil der Arbeit ab, sinkt der Verbrauch. Fiat gibt für den 500 Hybrid nur 5,3 Liter auf 100 Kilometer an, was den Stadtalltag deutlich günstiger machen kann als mit einem reinen Benziner.

Drei Karosserievarianten, ein klarer Charakter

Beim Aufbau bleibt Fiat dem Erfolgsrezept treu, erweitert es aber um eine clevere Idee. Den Fiat 500 Hybrid gibt es klassisch als Hatchback mit zwei Türen und großer Heckklappe. Wer italienische Lebensfreude maximal genießen will, greift zum Cabriolet mit elektrisch betätigtem Rollverdeck, das die Skyline der Stadt buchstäblich ins Auto holt.

Spannend ist die 3 plus 1 Version, die etwas später nachgereicht wird. Hier versteckt sich auf der Beifahrerseite eine zusätzliche, gegenläufig öffnende Tür. Sie erleichtert den Zugang zur Rückbank und macht das Verstauen von Taschen, Getränkekisten oder Kinderwagen deutlich entspannter, ohne den typischen 500 Look zu zerstören. Besonders im engen Großstadtdschungel kann genau diese Lösung den Unterschied machen zwischen „ach, geht schon irgendwie“ und „das ist ja richtig praktisch“.

POP, ICON, LA PRIMA: Welcher 500 Hybrid darf es sein

In die Welt des neuen Fiat 500 Hybrid steigt man mit der Ausstattungslinie POP ein. Hier stehen Unkompliziertheit und Charme im Fokus. Wer einfach ein stylisches Stadtauto sucht, das die wichtigsten Komfortfeatures mitbringt, findet hier seinen Einstieg, ohne sich in Ausstattungspaketen zu verlieren.
Eine Etage darüber positioniert Fiat den 500 Hybrid ICON. Diese Variante richtet sich an alle, die mehr Wert auf Komfort, Vernetzung und einen Hauch urbane Raffinesse legen. Der ICON wird damit zum Alltagsauto für die City, das sich genauso am Caférand sehen lassen kann wie im morgendlichen Berufsverkehr.
Ganz oben in der regulären Modellpalette steht der Fiat 500 Hybrid LA PRIMA. Der Name ist Programm: Hier geht es um Eleganz und Exklusivität. Hochwertige Oberflächen, viele Komfortdetails und die volle Portion 500 Charme machen diese Ausführung zum kleinen Luxusauto für die Innenstadt, das trotz kompakter Abmessungen ganz groß auftreten will.

Sondermodell Torino: Hommage an die Heimat

Zum Marktstart legt FIAT zusätzlich das Sondermodell Fiat 500 Hybrid TORINO auf. Schon der Name ist eine Verneigung vor der Heimatstadt der Marke. In der erweiterten Serienausstattung finden sich unter anderem 16 Zoll Leichtmetallräder, Voll LED Scheinwerfer, Klimaautomatik, ein Geschwindigkeitsregelsystem, Sensoren für Regen und Dämmerung, Parksensoren hinten sowie das schlüssellose Zugangs und Startsystem Keyless Go.
Optisch setzt der TORINO ebenfalls ein Ausrufezeichen. Er kommt exklusiv in der neuen Karosseriefarbe Sun of Italy oder in Ocean Grün. Beides Töne, die perfekt zur Rolle des 500 als emotionalem Cityflitzer passen und das Sondermodell klar von den regulären Versionen abheben.

Preise und Positionierung

Beim Preis bleibt der neue Fiat 500 Hybrid im Rahmen dessen, was man von einem modernen, gut ausgestatteten Kleinwagen mit Hybridtechnik erwarten darf. Der Einstieg gelingt mit dem Fiat 500 Hybrid POP ab 19.990 Euro ab Werk. Wer den etwas feineren Auftritt bevorzugt, liegt mit dem Fiat 500 Hybrid ICON bei 21.990 Euro. Das Sondermodell Fiat 500 Hybrid TORINO startet ebenfalls bei 21.990 Euro und bietet dafür die erweiterte Serienausstattung samt der exklusiven Lackierungen. An der Spitze rangiert der Fiat 500 Hybrid LA PRIMA, der mit 24.990 Euro in der Preisliste steht.

Damit positioniert FIAT den 500 Hybrid als emotionales Stadtauto, das bewusst zwischen reinem Elektroantrieb und klassischem Verbrenner vermittelt. Für alle, die den Look und das Lebensgefühl des Fiat 500 lieben, aber noch nicht vollständig elektrisch unterwegs sein wollen oder können, öffnet der neue Mild Hybrid eine spannende dritte Option. Und ganz nebenbei holt er die Geschichte des Cinquecento zurück dorthin, wo sie begonnen hat: nach Mirafiori in Turin.

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