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Pariser Luxus auf neuen Wegen: Der DS N°7 startet durch

DS N°7 Fahrbericht

Aus DS 7 wird DS N°7 – das ist doch mal echte französische Kreativität. Spaß beiseite, mit dem DS N°7 schlägt die Pariser Premiummarke ein neues Kapitel auf, und das mit bemerkenswerter Konsequenz. Der kompakte SUV, der im Herbst 2026 auf den Markt rollen wird, versteht sich nicht nur als Nachfolger des bisherigen DS 7, sondern als programmatischer Schritt in eine elektrifizierte Zukunft. Der Bestellstart ist für die kommenden Wochen angekündigt, erste statische Präsentationen vor Publikum, unter anderem im Rahmen der Formel E in Berlin, hat das Modell bereits absolviert.

Text von Wolfgang Wieland

Bemerkenswert ist zunächst die Positionierung: Der DS N°7 durchbricht klassische Segmentgrenzen. Kompakte Außenmaße treffen auf ein Raumangebot, das sich eher an höheren Klassen orientiert. Verantwortlich dafür ist unter anderem ein verlängerter Radstand, der insbesondere im Fond für spürbar mehr Beinfreiheit sorgt, auch in den vollelektrischen Varianten, deren Batterie im Fahrzeugboden integriert ist.

Gestalterisch bleibt sich DS treu, wirkt aber reifer. Die Front prägt der neue, beleuchtete Kühlergrill „DS Lumina Screen“, flankiert von der markentypischen Lichtsignatur „DS Light Blade“. Das Ganze wirkt weniger verspielt als früher, eher präzise und technisch durchdacht. Auch im Innenraum setzt sich dieser Ansatz fort: Materialien wie Nappaleder, pflanzlich gegerbt mit Extrakten aus Olivenblättern, und echtes Alcantara mit hohem Recyclinganteil verbinden handwerklichen Anspruch mit zeitgemäßer Nachhaltigkeit. Bis zu 96 Prozent der verwendeten Materialien in einzelnen Komponenten stammen aus wiederverwerteten Quellen.

Technologisch fährt der N°7 einiges auf, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Das weiterentwickelte Infotainmentsystem „DS Iris System 2.0“ integriert erstmals auch KI-basierte Funktionen, während Assistenzsysteme wie „DS Drive Assist 2.0“, Night Vision oder ein erweitertes Head-up-Display den Alltag erleichtern. Die Matrix-Scheinwerfer „DS Pixelvision“ zählen ebenso zum Portfolio wie ein digitaler Rückspiegel.

DS N°7 Fahrbericht von einfach elektrisch

Bei den Antrieben zeigt sich DS breit aufgestellt. Einstieg ist ein Hybrid mit 48-Volt-Technik, der einen Turbobenziner mit einem Elektromotor kombiniert und auf eine Systemleistung von 107 kW (145 PS) kommt. Im Stadtverkehr sind laut Hersteller bis zu 50 Prozent rein elektrisches Fahren möglich. Preislich beginnt diese Variante als DS N°7 Pallas bei 47.700 Euro.

Darüber rangiert die vollelektrische E-Tense-Familie, die in mehreren Leistungsstufen angeboten wird. Das Basismodell mit Frontantrieb leistet 169 kW (230 PS) und startet bei 56.300 Euro. Die Long-Range-Version mit 180 kW (245 PS) kommt auf eine Reichweite von bis zu 740 Kilometern nach WLTP und wird ab 61.700 Euro angeboten. An der Spitze steht eine Allradvariante mit bis zu 276 kW (375 PS) im Boost-Modus, die preislich bei rund 66.600 Euro beginnt.

DS N°7 Fotos

Zum Marktstart bietet DS zudem drei Ausstattungslinien an: Pallas, Étoile sowie das exklusive Einführungsmodell La Première, das mit besonders umfangreicher Ausstattung den Einstieg in die Marke flankieren soll. Insgesamt bleibt der Anspruch klar: Der N°7 will weniger über technische Superlative überzeugen als über ein eigenständiges Verständnis von Komfort und Stil.

Gefertigt wird der DS N°7 überwiegend in Europa. Rund 89 Prozent der Komponenten stammen aus europäischer Produktion, Batterie und Elektromotor werden in Frankreich hergestellt, die Endmontage erfolgt im italienischen Melfi.

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